Freundeskreis Stadtarchiv Hannover

Bewahren - Erforschen - Vergegenwärtigen

Tagung: Stadt und Sport in historischer Perspektive

Seit dem späten 19. Jahrhundert ist Sport ein zentraler Bestandteil städtischer Politik. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Jugend- und Gesundheitspflege, trägt aber auch zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt bei und ist zugleich ein wesentlicher Faktor des Stadt- marketings. Sportstätten sind Teil der städtischen Infrastruktur und prägen weithin sichtbar das Bild einer Stadt. Wie sich der Sport in verschiedenen Städten inner- und außerhalb Deutschlands im 20. Jahrhundert entwickelt hat und welche Rolle dabei die kommunalen Verwaltungen gespielt haben, soll auf der Tagung vergleichend beleuchtet werden.

Zudem diskutiert ein prominent besetztes Podium am Abend des 10. November die gegenwärtigen Bezüge zwischen Stadt und Sport in Hannover.

Veranstalter:
Stadtarchiv Hannover, Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte e. V.

Datum: 10.–11. November 2017
Ort: Neues Rathaus Hannover, Mosaiksaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Tagungsprogramm: Stadt und Sport in historischer Perspektive (Flyer)

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis spätestens zum 1. November 2017 wird freundlichst gebeten:
Stadtarchiv Hannover
Tel.: 0511/168-42173
E-Mail: stadtarchiv@hannover-stadt.de

Tagungsankündigung auf der Webseite des Stadtarchivs Hannover

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Veranstaltungsreihe „Bunt-Wild-Frei? Hannover und die 1970er Jahre“

Die bewegten 1970er Jahre haben das Stadtbild, das Image und die politische Kultur Hannovers stark verändert und bis heute geprägt. Die Veranstaltungsreihe schaut auf einzelne Phänomene und Ereigniszusammenhänge dieser Zeit und bietet damit eine umfassende Betrachtung der Bedeutung dieses Jahrzehnts für die Geschichte Hannovers. Dabei wird der Blick häufig auch auf die 1960er und 1980er Jahre gerichtet, um langfristigere Entwicklungen erfassen zu können.

Präsentiert wird die Veranstaltungsreihe in Kooperation von Stadtarchiv Hannover, Historisches Museum Hannover, Jazz Club Hannover, Museum August Kestner, Lavesstiftung.

Programm der Veranstaltungsreihe „Bunt-Wild-Frei? Hannover und die 1970er Jahre“

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auch unter: Ankündigung der Veranstaltungsreihe auf hannover.de

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Hannoversche Adressbücher 1789 bis 1943 online

Das Stadtarchiv Hannover und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek haben in den vergangenen Jahren die hannoverschen Adressbücher als wichtige historische Quelle bis in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert. Die bereits digitalisierten Adressbücher sind jetzt online einsehbar und recherchierbar unter:

Hannoversche Adressbücher. Digitale Bibliothek der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek

Von 1798 bis 2004 erschien nahezu jährlich das Adressbuch der Stadt Hannover. Über mehr als zwei Jahrhunderte verzeichnete es Personen und Straßen der Stadt, gab Hilfe bei der Suche nach Handwerkern, Firmen und Behörden. Die enthalte­nen Karten, Theaterpläne und Berichte bieten heute spannende Einblicke in die Ge­schichte und das kulturelle Leben Hannovers.

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Vortrag: Arne Jacobsen in Hannover – Das Glasfoyer in Herrenhausen als bauliches Zeugnis einer großen Planung

Das Stadtarchiv Hannover lädt im Rahmen des Projekt „ArchitekturZeit 2017“, in welchem Museen, Kunstvereine, Galerien und Verbände aus Niedersachsen und Bremen auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zu historischen und aktuellen Fragen der Architektur anbieten, ein zum Vortrag:

Arne Jacobsen in Hannover –
Das Glasfoyer in Herrenhausen als bauliches Zeugnis einer großen Planung

Referentin: Dr. Ing. Birte Rogacki-Thiemann

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Zeitzeugengespräch zur Städtepartnerschaft mit Leipzig

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, am 28. Juni 2017 bereits sein 12 öffentliches Interview. Thema ist diesmal

Leipzig und Hannover vor 30 Jahren – eine unmögliche Städtepartnerschaft

Wie konnte es geschehen, dass 1987, zwei Jahre vor dem Mauerfall, eine Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Hannover begann? Wurde etwas Unmögliches möglich? Wer bahnte die Kontakte an, wer pflegte sie? Was hieß es, mit Partnern aus der DDR zu verhandeln, die selbstverständlich mit der Stasi in Verbindung standen? Wie ging man in Hannover mit Gruppen aus Leipzig um, von den man wusste, dass die Auswahl nach SED-Linientreue erfolgte?

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Projektvorstellung: Hannoversche Adressbücher digital

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, das Stadtarchiv Hannover und die VGH-Stiftung stellen am 15. Juni 2017, Donnerstag, um 17 Uhr in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek/ Vortragssaal   ihr gemeinsames Projekt „Hannoversche Adressbücher digital“ vor.

Von 1798 bis 2004 erschien nahezu jährlich das Adressbuch der Stadt Hannover. Über mehr als zwei Jahrhunderte verzeichnete es Personen und Straßen der Stadt, gab Hilfe bei der Suche nach Handwerkern, Firmen und Behörden. Die enthaltenen Karten, Theaterpläne und Berichte bieten heute spannende Einblicke in die Geschichte und das kulturelle Leben Hannovers. Diese wichtige historische Quelle haben das Stadtarchiv Hannover und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in den vergangenen Jahren bis in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert. Das Projekt wird durch die Projektpartner und den Projektförderer VGH-Stiftung vorgestellt. Der Sprechchor Hannover wird die Präsentation durch eine stimmliche Performance zum Thema begleiten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, selbständig in den digitalen Adressbüchern zu recherchieren und auch Originale in Augenschein zu nehmen.

Der Eintritt ist frei

Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ im Neuen Rathaus

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Hannover zeigt die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU) vom 2. bis 28. Juni 2017 im Bürgersaal des neuen Rathaus Hannover die Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“.

Staatliche Kontrolle und Unterdrückung wurden in der SED-Diktatur der DDR wesentlich geprägt vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Das jahrzehntelange Handeln und Wirken des MfS – der Stasi – wird in der vom BStU konzipierten eindrucksvollen Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ präsentiert. Die allgemeine Darstellung wird um ein hannoversches Regionalmodul ergänzt, welches deutlich macht, dass der Wirkungskreis der Stasi bis in die niedersächsische Landeshauptstadt reichte. Im Regionalmodul werden auch Materialien des Stadtarchivs und des Historischen Museums Hannover zu sehen sein.

Das Stadtarchiv Hannover als Kooperationspartner des BStU möchte Sie herzlich einladen, die Ausstellung im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu besuchen.

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Wanderausstellung „Papier ist nicht geduldig“ im Stadtarchiv

Vom 4. Mai bis zum 16. Juni 2017 zeigt das Stadtarchiv-Hannover eine Wanderausstellung über die Erhaltung von Schriftgut und Grafik des Arbeitskreises Nordrhein-Westfälischer Papierrestauratoren e.V..

Papier ist noch immer der wichtigster Informationsträger – und vom Verfall bedroht. Archive und andere Kulturinstitutionen verfügen in großem Umfang über historisch wertvolle Handschriften, Grafiken und Akten. Die Erhaltung dieses Kulturguts ist eine tägliche Herausforderung, denen sich eine Wanderausstellung im Stadtarchiv Hannover unter dem Titel „Papier ist nicht geduldig“ widmet.

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Vortrag: Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg: Hat sie eine Geschichte?

Das Stadtarchiv Hannover lädt ein zum Vortrag:

Die Metropolregion: Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg
Hat sie eine Geschichte?

Referent: Dr. Carsten Stühring

Metropolregionen sind verdichtete Räume, in denen Großstädte im Zusammenwirken mit ihrem Umland Metropolfunktionen wahrnehmen. Die niedersächsische Metropolregion war in ihrer Geschichte überregional bedeutsam, etwa im Montanwesen oder im Fahrzeugbau, aber auch als Verkehrsdurchgangsland. Eine besondere Rolle spielten hier wie in der regionalen Vernetzung die Städte Braunschweig und (zunehmend) Hannover. Der Vortrag historisiert das Konstrukt der Metropolregion und stellt in einer Längsschnittanalyse die Frage: Hat die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg eine Geschichte?

Die Veranstaltung findet statt

am 6. März 2017, Montag,
um 19:00 Uhr,
Stadtarchiv Hannover
Am Bokemahle 14-16
30171 Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

„Beim Papst beschäftigt!“

Viele hannoversche Unternehmen zeichneten sich in den 1950er bis 1990er Jahren durch eine hohe Mitarbeiterbindung aus. Gerade in der Lebensmittelindustrie, so Reinhard Petter augenzwinkernd, herrschte ein Betriebstreue, als sei man „beim Papst beschäftigt“. Petter selbst brachte es bei der hannoverschen Schokoladenfabrik Sprengel vom Facharbeiter bis zum Betriebsleiter der Produktionsstätten in Berlin und Hannover. Ungemein anschaulich berichtete er den mehr als 50 Gästen des Zeitzeugengesprächs im Neuen Rathaus vom Betriebsalltag und den zahlreichen Veränderungen in der Branche.

Kristina Huttenlocher ergänzte mit großem Fachwissen die allgemeinen Tendenzen der Nahrungsmittelindustrie, nicht nur in Hannover. Mit ihren Publikationen über die hannoverschen Firmen Appel und Sprengel ist sie die derzeit wohl beste Kennerin der hiesigen Industriegeschichte. Viele Assoziationen aus den eigenen Tätigkeiten kamen im fachkundigen Publikum auf, das es keinesfalls bereute, an diesem regnerischen Herbstabend in den Hodlersaal gekommen zu sein. Und für die jüngeren Zuhörerinnen und Zuhörer war der Abend ein praktisches Lehrstück über Veränderungen in der Arbeitswelt der jüngsten Zeit.

Als Prof. Hauptmeyer seine Gäste des Zeitzeugengespräches verabschiedete, konnte er sogar noch verkünden, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im WM-Qualifikationspiel, das im wenige hundert Meter entfernten „Niedersachsenstadion“ stattfand, mit 2:0 gegen Nordirland führe.

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