Freundeskreis Stadtarchiv Hannover

Bewahren - Erforschen - Vergegenwärtigen

„Beim Papst beschäftigt!“

Viele hannoversche Unternehmen zeichneten sich in den 1950er bis 1990er Jahren durch eine hohe Mitarbeiterbindung aus. Gerade in der Lebensmittelindustrie, so Reinhard Petter augenzwinkernd, herrschte ein Betriebstreue, als sei man „beim Papst beschäftigt“. Petter selbst brachte es bei der hannoverschen Schokoladenfabrik Sprengel vom Facharbeiter bis zum Betriebsleiter der Produktionsstätten in Berlin und Hannover. Ungemein anschaulich berichtete er den mehr als 50 Gästen des Zeitzeugengesprächs im Neuen Rathaus vom Betriebsalltag und den zahlreichen Veränderungen in der Branche.

Kristina Huttenlocher ergänzte mit großem Fachwissen die allgemeinen Tendenzen der Nahrungsmittelindustrie, nicht nur in Hannover. Mit ihren Publikationen über die hannoverschen Firmen Appel und Sprengel ist sie die derzeit wohl beste Kennerin der hiesigen Industriegeschichte. Viele Assoziationen aus den eigenen Tätigkeiten kamen im fachkundigen Publikum auf, das es keinesfalls bereute, an diesem regnerischen Herbstabend in den Hodlersaal gekommen zu sein. Und für die jüngeren Zuhörerinnen und Zuhörer war der Abend ein praktisches Lehrstück über Veränderungen in der Arbeitswelt der jüngsten Zeit.

Als Prof. Hauptmeyer seine Gäste des Zeitzeugengespräches verabschiedete, konnte er sogar noch verkünden, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im WM-Qualifikationspiel, das im wenige hundert Meter entfernten „Niedersachsenstadion“ stattfand, mit 2:0 gegen Nordirland führe.

Zeitzeugengespräch zur hannoverschen Industriegeschichte 1950-1990

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, ein öffentliches Interview zum Thema

„Meine Firma!“ Sprengel – und andere Beispiele hannoverscher Industriegeschichte aus den 1950er bis 1990er Jahren.

kristina-huttenlocher

Kristina Huttenlocher

Reinhard Petter

Reinhard Petter

Prof. Hauptmeyer begrüßt diesmal zwei Gäste. Vier Jahrzehnte lang war Reinhard Petter in der Nahrungsmittelbranche tätig und durchlief dabei alle beruflichen Stufen bis in die Chefetage. Identifikation mit dem Unternehmen war für ihn, wie für viele andere Menschen, die langjährig „ihrer Firma“ die Treue hielten, selbstverständlich. Kristina Huttenlocher ist dank jüngerer Buchpublikationen die wohl beste Kennerin der Geschichte der Lebensmittelbranche in Hannover. Was war das Besondere der hannoverschen Industriegeschichte der 1950er bis 1990er Jahre? Was zeichnete speziell die Lebensmittelbranche aus? Was bedeutete es, wenn eine etablierte Firma wie Sprengel in neue Unternehmerhände kam? Wie sind die Verhältnisse jener Zeit in die hannoversche Unternehmensgeschichte einzuordnen?

Die Veranstaltung findet statt

am 11. Oktober 2016, Dienstag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Veranstaltungsreihe „Rohstoff für die Stadtgeschichte“

Aus Anlass des 775jährigen Jubiläums der Stadt Hannover (Bestätigung der Stadtrechte durch Herzog Otto das Kind) lädt das Stadtarchiv Hannover ein zu einer Veranstaltungsreihe, die sich den älteren Quellen der Stadtgeschichte widmet.

Die in Kooperation mit dem Museum August Kestner organisierte Veranstaltungsreihe Rohstoff für die Stadtgeschichte. Neue Blicke in alte Quellen weckt die reiche Überlieferung des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Stadtarchiv Hannover aus ihrem Dornröschenschlaf in den Magazinen und bringt sie an Tageslicht holen. Ausgewiesene Experten stellen die typischen Medien jener Zeit vor: Urkunden und Amtsbücher, Briefe und – bei unserem Ausflug ins Museum August Kestner – Münzen.

Termine und nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Programm oder Webseite des Stadtarchiv Hannover:

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Interview über Geschichte und Moderne im Stadtbild Hannovers

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, führt zum Thema

Geschichte und Moderne im Stadtbild Hannovers

Dr. Sid Auffarth (li.), Prof. Dr. Paul Zalewski

Dr. Sid Auffarth (li.), Prof. Dr. Paul Zalewski

ein öffentliches Interview mit Dr. Sid Auffarth, Bauhistoriker in Hannover, und mit Prof. Dr. Paul Zalewski, Denkmalkunde, Viadrina, Frankfurt (Oder).

Bauen in der Stadt ist ein stetiger Transformationsprozess. In der Altstadt Hannovers reichen die Straßenführungen zurück auf das Mittelalter, in der Neustadt auf die Frühe Neuzeit. Marktkirche und Altes Rathaus erinnern an das 14. Jahrhundert, die St. Johanniskirche an das 17. Jahrhundert. Und was wäre Hannover ohne Herrenhausen! Als die Stadtmauer fielen, wuchs Hannover ins Umland hinaus. Links der Leine dehnte sich das industrielle Linden aus. Nach welchen Ideen wurden die neuen Quartiere entwickelt? Wie wurde das Bedürfnis nach Repräsentation gestillt, wie wurden soziale Probleme aufgegriffen? Renaissancen und kreative Modernität überkreuzten sich immer wieder. 1933 begann eine Altstadtsanierung im Stil des Restaurierungsdenkens des 19. Jahrhunderts. Im Krieg fiel die Altstadt in Schutt und Asche. Man baute nach 1945 viele Baudenkmale wieder auf, andere wurden neu inszeniert, noch andere wiederum ganz beseitigt. Das „Wunder von Hannover“, der Ausbau einer autogerechten Stadt, durchgrüntes Wohnen, Siedlunsgexpansion in Trabantensiedlungen, Gentrification, Urban Gardening: Warum wechseln die Konzepte? Wo bleibt die Tradition in der Moderne? Wo wird die Moderne traditionell?

Dr. Sid Auffarth ist der am breitesten ausgewiesene Bauhistoriker Hannovers, der seit Jahrzehnten klug und pointiert zu Geschichte, Planung und Entwicklung der Stadt Stellung bezieht. Prof. Paul Zalewski, selbst Fachmann für das Bauen in Hannover vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, ist ein in breiten internationalen Zusammenhängen ausgewiesener Spezialist für den Schutz Europäischer Kulturgüter und für Denkmalkunde.

Die Veranstaltung findet statt

am 31. Mai 2016, Dienstag,
um 18:00 Uhr,
im Historischen Museum Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Vortrag: Wilhelm I. und Wilhelm II. in Hannover 1868-1914

Das Stadtarchiv Hannover lädt ein zum Vortrag:

Kaiserbesuche
Wilhelm I. und Wilhelm II. in Hannover 1868-1914

Referent: Prof. Dr. Gerhard Schneider

Die Stadt Hannover war ein bevorzugtes Reiseziel der deutschen Kaiser. Über 40mal besuchten Wilhelm I. und Wilhelm II., gelegentlich in Begleitung ihrer Frauen die Stadt. Manche Besuche ähnelten Staatsbesuchen: überall Blumenschmuck und Fahnen, festliche Dekorationen und aufwändige Installationen entlang der Einzugsstraße vom Bahnhof bis zum Residenzschloss in der Leinstraße, Galadiners mit nicht selten mehreren hundert Gedecken, Festaufführungen im königlichen Theater, Feuerwerk und Paraden usw. Zeitungsberichte und Photographien dokumentieren, welch immensen Zuspruch die Besuche nach anfänglicher Zurückhaltung bei der Bevölkerung fanden.

Zum Thema hat Prof. Dr. Schneider ein Buch veröffentlicht, das 2015 als Band 15 der Reihe „Hannoversche Studien“ erschienen ist (ISBN 978-3-86525-486-3). Das Buch kann bei der Veranstaltung erworben und auf Wunsch vom Autor signiert werden.

Die Veranstaltung findet statt

am 14. April 2016, Donnerstag,
um 19:00 Uhr,
Stadtarchiv Hannover
Am Bokemahle 14-16
30171 Hannover

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Rückschau

„Politisches Gestalten aus Erleben und Engagement“ lautete das Thema des nunmehr 9. Zeitzeugengesprächs, das Prof. Hauptmeyer diesmal mit Dr. Wolfgang Scheel, dem ehemaligen hannoverschen Bürgermeister und langjährigen Leiter der Niedersächsischen Landeszentrale für Politische Bildung führte.

Jenem Motto gemäß handelte Scheel über Jahrzehnte. Er sog als Jugendlicher im Berlin der Nachkriegszeit begierig die Informationen zur  demokratischen politischen Bildung auf. Ohne zu ahnen, dass in der Schicksal einmal nach Hannover führen werde, wusste er beredt von seinen ersten Aufenthalte in der niedersächsischen Landeshauptstadt zu Beginn der 1950 er Jahre zu erzählen. Hannover erschien ihm in der hiesigen Form des Wiederaufbaus so fortschrittlich. Nach seinen Examina, unter anderem im Fach Geschichte, unterrichtete er im Raum Hannover als Gymnasiallehrer und schrieb historisch politische Artikel. Diese bauten ihm die Brücke zur Tätigkeit in der Landeszentrale für Politische Bildung.

Seine Prinzipien waren: informieren, aufklären, keine Vorurteile gelten lassen. Viele Jahre war er für die CDU aktiv und hannoverscher Ratsherr. Er leitete den Kulturausschuss der Stadt, kandidierte gegen Herbert Schmalstieg um das Amt des Oberbürgermeisters und war dennoch loyaler Bürgermeister als Vertreter Schmalstiegs. Aus allen seinen Erlebnissen sprach der Gedanke, dass Konfrontation der falsche, miteinander reden und gemeinsam Probleme lösen der richtige Gedanke sei.

Wenn diesmal der Hodlersaal nicht bis auf den letzten Platz gefüllt war, so lag es bestimmt nicht an Hauptmeyers Gesprächspartner, sondern allein an der Tatsache, dass am selben Abend publikumswirksame andere Veranstaltungen in Hannover stattfanden.

Zeitzeugengespräch über politisches Gestalten

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, zum Thema

Politisches Gestalten aus Erleben und Engagement

ein öffentliches Interview mit Dr. Wolfgang Scheel, langjähriger hannoverscher Bürgermeister und von 1981 bis 2009 Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e. V. Christlich-jüdische Zusammenarbeit, politische Bildung, Engagement in der Kulturpolitik und die Bereitschaft, die Landeshauptstadt Hannover viele Jahre als Bürgermeister zu repräsentieren, hierfür stand Dr. Wolfgang Scheel in den letzten drei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts. Zugleich ist er ein Beispiel dafür, dass politische Gestaltung auch dann erfolgreich sein kann, wenn nicht die politische Mehrheitsmeinung vertreten wird. Erneut habe ich einen Zeitzeugen zu Gast, der Hannover aktiv mitgeprägt hat.

Die Veranstaltung findet statt

am 10 März 2016, Donnerstag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Mitgliederversammlung 2016

Offizielle Überhabe: Prof. Hauptmeyer händigt seinem Nachfolger im Amt des Vorsitzenden, Prof. Otte, die Handakte aus.

Offizielle Übergabe: Prof. Hauptmeyer händigt seinem Nachfolger im Amt des Vorsitzenden, Prof. Otte, die Handakte aus.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung am 1. Februar 2016 stand der Vorsitzwechsel: Prof. Dr. Hans Otte, langjähriger Direktor des landeskirchlichen Archivs, übernahm den Vorsitz von Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer. Die übrigen Vorstandsämter blieben unverändert.

Hans Otte würdigte in seiner anschließenden Ansprache die dreijährige Vorsitzarbeit von Carl-Hans Hauptmeyer mit Worten wie „viele neue Ideen verwirklicht“ und „besondere Fähigkeit zum Brückenbau“. Speziell wies er auf den Erfolg der „Zeitzeugengespräche“ hin. Carl-Hans Hauptmeyer dankte seinerseits der Archivleiterin Frau Dr. Cornelia Regin und deren Team für deren vorzügliche Arbeit, so dass viele gemeinsame Ziele erfolgreich verwirklicht werden konnten.

Abstract:

Juden, Katholiken, Reformierte … Zur Toleranz (nicht nur) in Hannover in der Frühen Neuzeit

Sein Ausgangspunkt war Luthers Forderung nach Gewissensfreiheit, weil in Glaubenssachen kein Gewissenszwang erlaubt sei. Dieser Forderung stellte Otte die Toleranzpraxis in der Frühen Neuzeit gegenüber; sie kannte abgestufte Formen der Toleranz: für einen Untertan weniger als für einen Herrscher, in der Öffentlichkeit deutlich weniger als im Privathaus. Die Altstadt Hannovers verstand sich seit der Reformation (1536) als lutherische Stadt, volles Bürgerrecht besaßen nur lutherische Einwohner. Zwischen der Alt- und Neustadt Hannovers gab es im Rahmen der frühneuzeitlichen Toleranz graduelle Unterschiede, nur in der Neustadt war der Bau einer Synagoge und von Kirchen anderer christlicher Konfessionen gestattet. Aber auch in der Altstadt durften Nichtlutheraner wohnen und Grundbesitz erwerben. Die Forderung nach wirklicher Glaubensfreiheit wurde aber kaum programmatisch vertreten, auch nicht im 19. Jahrhundert, als sie faktisch durchgesetzt wurde. So war es dann unter den ganz anderen Bedingungen der NS-Herrschaft möglich, dass die Synagoge in der Neustadt 1938/39 zerstört wurde, dieser Zerstörung folgten dann 1943/44 die anderen Kirchen in Hannovers Alt- und Neustadt.

Krönender Abschluss: Prof. Otte überzeugt die Zuhörerinnen und Zuhörer seines Vortrage davon, dass die streng lutherische Altstadt Hannover während der frühen Neuzeit eine pragmatische religiöse Toleranz zuließ.

Krönender Abschluss: Prof. Otte überzeugt die Zuhörerinnen und Zuhörer seines Vortrage davon, dass die streng lutherische Altstadt Hannover während der frühen Neuzeit eine pragmatische religiöse Toleranz zuließ.

Lesung: Kestners Reise auf den Brocken

Einladung des Stadtarchiv Hannover zur öffentlichen Lesung.

Alfred und Friederike Schröcker lesen und kommentieren zum Thema „Johann Christian und Charlotte Kestners Reise auf den Brocken“

Johann Christian Kestners Tagebuch vom 10. bis 16. August 1789.

Als der Brockentourismus gegen Ende des 18. Jahrhunderts seinen ersten Höhepunkt erreichte und in der Hochsaison Juli und August schon mal an die 50 Personen auf den Gipfel kamen, machten sich Johann Christian Kestner (1740-1800), seine Frau Charlotte und die hannoversche Freundin Sophie Flebbe von Osterode aus auf den Weg zum Brocken, begleitet von einigen Helfern und Harzer Kiepenfrauen.

Johann Christian und Charlotte Kestner © Stadtarchiv Hannover

Johann Christian und Charlotte Kestner
© Stadtarchiv Hannover

Über Clausthal und Oderbrück ging es hinauf zur Heinrichshöhe. Dort übernachtete man im gräflich-stolbergischen Logierhaus, die Helfer schliefen im Wirtshaus. Der Aufstieg war nicht einfach: Man musste über Bäche und durch versumpftes Gelände, besonders die Damen taten sich trotz aller Kavaliershilfen schwer. Mal drohte man hineinzufallen, mal blieb ein Schuh im Morast stecken, man war von oben bis unten durchnässt, aber man hatte Kleidung zum Wechseln und viel Proviant dabei. Dies und zahlreiche unerwartete Einzelheiten notiert der schreibgewohnte Kestner in seinem Tagebuch, nicht zuletzt auch allerhand über andere Harzwanderer, über das Gipfelerlebnis und über die Rückreise. Seine romantische Ader kommt bei weniger spektakulären Erlebnissen, z. B. beim Rehberger Graben zu Tage.

Die Veranstaltung findet statt

am 11. Februar 2016, Donnerstag,
um 19:00 Uhr,
Stadtarchiv Hannover
Am Bokemahle 14-16
30171 Hannover

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

1. Februar 2016: Vortrag über Juden, Katholiken, Reformierte

Einladung zum öffentlichen Vortrag:

Juden, Katholiken, Reformierte. Zur Toleranz in Hannover in der Frühen Neuzeit
Referent: Prof. Dr. Hans Otte

Hartnäckig hält sich in der Forschung die Aussage, die Altstadt von Hannover sei seit der Reformation bis zum Beginn des 19. Jahrhundert so radikal lutherisch gewesen, dass andere Religions- oder Konfessionsangehörige nicht geduldet wurden. Die Calenberger Neustadt habe dagegen einen  Hort der Toleranz dargestellt. Prof. Dr. Hans Otte, langjähriger Leiter des Landeskirchlichen Archivs in Hannover und Hochschullehrer für Kirchengeschichte in Göttingen, hat zu diesem Thema allerdings mancherlei Neuigkeiten zu berichten.

Die Veranstaltung findet statt

am 1. Februar 2016, Montag,
um 19:00 Uhr,
im Stadtarchiv Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

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