Freundeskreis Stadtarchiv Hannover

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Buchvorstellung: „Der Architekt und Stadtplaner Rudolf Hillebrecht“

Ralf Dorn
Der Architekt und Stadtplaner Rudolf Hillebrecht
Kontinuitäten und Brüche in der deutschen Planungsgeschichte im 20. Jahrhundert
Herausgegeben von Dr. Cornelia Regin im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover

Rudolf Hillebrecht (1910–1999) gehörte zu den einflussreichsten Stadtplanern der Nachkriegszeit. Als Stadtbaurat verantwortete er den Wieder-aufbau von Hannover bis ins Jahr 1975. Seine Aufbauplanung erregte als „Wunder von Hannover“ überregionale Aufmerksamkeit.

Das Buch setzt sich mit Leben und Werk Rudolf Hillebrechts kritisch auseinander.  Dargestellt werden seine Studienzeit in der Weimarer Republik, seine frühe Tätigkeit im  Büro des Hamburger Architekten Konstanty Gutschow in der Zeit des Nationalsozialismus sowie sein Wirken in der Bundesrepublik. Es entsteht das facettenreiche Bild einer  einflussreichen Persönlichkeit, die die Geschichte der Stadtplanung in Deutschland mit  allen ihren Licht- und Schattenseiten maßgeblich prägte.

Es diskutieren:
PD Dr. Ralf Dorn, Prof. i.V., Mainz, Uwe Bodemann, Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover, und PD Dr. Olaf Gisbertz, Prof. i.V., Dortmund

Vortragsreihe zum Reformationsjubiläum

Vortragsreihe zum Reformationsjubiläum in Kooperation von Stadtarchiv Hannover und Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (Vortragsreihe zum Reformationsjubiläum)

Di 21.11.2017 um 19.30 Uhr findet das  Zeitzeugengespräch im Hodlersaal, Neues Rathaus

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer und Rainer Künnecke:
1533 – Reformation und Revolte in Hannover

 

Mi 22.11.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG| Ort: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer:
Die Welt, die Reformation und Hannover. Ein historischer Überblick

 

Do 30.11.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG| Ort: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Prof. Dr. Michael Rothmann:
Zwischen Himmel und Hölle: Vorstellungen vom Fegefeuer im Mittelalter

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Vortrag: Geheim! Macht und Ohnmacht der Archive in der demokratischen Gesellschaft

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“

Geheim!
Macht und Ohnmacht der Archive in der demokratischen Gesellschaft
Referent: Dr. Clemens Rehm

Mittwoch, 8. November, 18.00 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover, Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover, in Kooperation mit der VolkswagenStiftung und dem Stadtarchiv Hannover

Eintritt frei

Demokratische Gesellschaften wie die Bundesrepublik Deutschland beruhen auf den Verfassungsprinzipien des Rechtsstaats und der Demokratie. Die Verwirklichung beider Prinzipien kann nur gelingen, wenn für öffentliches Handeln grundsätzlich Transparenz besteht. Diese Transparenz wird in demokratischen Gesellschaften u.a. anhand von archivierten Unterlagen in öffentlichen Archiven hergestellt. Diese Aufgabe der gesetzlich legitimierten und kontrollierten Durchbrechung des Geheimen zur Schaffung des gesellschaftlichen Gedächtnisses begründet die Systemrelevanz der Archive. Doch immer wieder wird dem Amtsgeheimnis gegenüber der Transparenz Vorrang gegeben. Die noch nicht entschiedene Debatte um die Grenzen des Geheimen wurde zuletzt 2017 bei der Novellierung des Bundesarchivgesetzes öffentlich geführt. Es geht um nichts weniger als die Macht und Ohnmacht der Archive, in der demokratischen Gesellschaft Transparenz zu ermöglichen.

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Zeitzeugengespräch: 1533 – Reformation und Revolte in Hannover

Am Dienstag, 21. November 2017, 19:30 Uhr führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer wieder ein öffentliches Interview im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises des Stadtarchivs Hannover. Das Zeitzeugengespräch bildet gleichzeitig den Start des Begleitprogramms zur ab 22. November stattfindenden Reformationsausstellung im Stadtarchiv Hannover. Das Thema ist diesmal:

1533 – Reformation und Revolte in Hannover

1533: seit einem Jahrzehnt hatte sich die Lehre des Martin Luther in Hannover verbreitet. Nicht nur kirchliche Reformation wurde gefordert, sondern immer öfter mehr Mitbestimmung der Bürger in allen städtischen Angelegenheiten. Ein Bürgerschwur auf dem Marktplatz bekräftigte dies. Das hatte Hannover noch nie erlebt: die städtische Bürgerschaft stellte sich gegen den herrschenden Rat und vertrieb ihn schließlich aus der Stadt!

Erstmalig hat Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer einen echten Zeitzeugen aus einer vergangenen Epoche zu Gast, nämlich den ersten Bürgermeister nach Vertreibung des alten Patriziats, Anton von Berckhusen. Er steht Rede und Antwort zu den aufregenden Ereignissen des Jahres 1533, die zu schweren Ausein-andersetzungen mit dem Herzog von Calenberg führten und die Stadt viel Geld kosteten. Die Reformation aber siegte, und Hannover blieb eine wirtschaftlich erfolgreiche Stadt.

Rainer Künnecke (www.zeitspruenge.info), der wohl bedeutendste Darsteller historischer Persönlichkeiten in Hannover (z.B. Gottfried Wilhelm Leibniz), taucht ein in die Rolle des Anton von Berckhusen. Bleibt die Frage, ob sich der Bürgermeister von einst wohl auf dem Bild des Bürgerschwurs im Hodlersaal wiederfindet?

Die Veranstaltung findet statt

am 21. November 2017, Dienstag,
um 19:30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Foto- und Archivausstellung zu Bristol und Hannover

Anlässlich des siebzigjährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Bristol und Hannover werden vom 3. bis 17. November 2017 im Neuen Rathaus, Bürgersaal,  die beiden Ausstellungen „Archivausstellung 70 Jahre Bristol – Hannover“ und „Bristol – Fotografien einer aufregenden Stadt“ gezeigt. Die Archivausstellung entstand in Zusammenarbeit des Stadtarchivs Hannover mit den Bristol Archives sowie mit freundlicher Unterstützung des Historischen Museums Hannover. Die Fotoausstellung beruht auf einem Studienprojekt des hannoverschen Fotografen Prof. Rolf Nobel.

Flyer zur Foto- und Archivausstellung zur 70jähriogen Städtepartnerschaft zwischen Bristol und HannoverBristol Hannover 2017

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Tagung: Stadt und Sport in historischer Perspektive

Seit dem späten 19. Jahrhundert ist Sport ein zentraler Bestandteil städtischer Politik. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Jugend- und Gesundheitspflege, trägt aber auch zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt bei und ist zugleich ein wesentlicher Faktor des Stadt- marketings. Sportstätten sind Teil der städtischen Infrastruktur und prägen weithin sichtbar das Bild einer Stadt. Wie sich der Sport in verschiedenen Städten inner- und außerhalb Deutschlands im 20. Jahrhundert entwickelt hat und welche Rolle dabei die kommunalen Verwaltungen gespielt haben, soll auf der Tagung vergleichend beleuchtet werden.

Zudem diskutiert ein prominent besetztes Podium am Abend des 10. November die gegenwärtigen Bezüge zwischen Stadt und Sport in Hannover.

Veranstalter:
Stadtarchiv Hannover, Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte e. V.

Datum: 10.–11. November 2017
Ort: Neues Rathaus Hannover, Mosaiksaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Tagungsprogramm: Stadt und Sport in historischer Perspektive (Flyer)

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis spätestens zum 1. November 2017 wird freundlichst gebeten:
Stadtarchiv Hannover
Tel.: 0511/168-42173
E-Mail: stadtarchiv@hannover-stadt.de

Tagungsankündigung auf der Webseite des Stadtarchivs Hannover

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Veranstaltungsreihe „Bunt-Wild-Frei? Hannover und die 1970er Jahre“

Die bewegten 1970er Jahre haben das Stadtbild, das Image und die politische Kultur Hannovers stark verändert und bis heute geprägt. Die Veranstaltungsreihe schaut auf einzelne Phänomene und Ereigniszusammenhänge dieser Zeit und bietet damit eine umfassende Betrachtung der Bedeutung dieses Jahrzehnts für die Geschichte Hannovers. Dabei wird der Blick häufig auch auf die 1960er und 1980er Jahre gerichtet, um langfristigere Entwicklungen erfassen zu können.

Präsentiert wird die Veranstaltungsreihe in Kooperation von Stadtarchiv Hannover, Historisches Museum Hannover, Jazz Club Hannover, Museum August Kestner, Lavesstiftung.

Programm der Veranstaltungsreihe „Bunt-Wild-Frei? Hannover und die 1970er Jahre“

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auch unter: Ankündigung der Veranstaltungsreihe auf hannover.de

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Hannoversche Adressbücher 1789 bis 1943 online

Das Stadtarchiv Hannover und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek haben in den vergangenen Jahren die hannoverschen Adressbücher als wichtige historische Quelle bis in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert. Die bereits digitalisierten Adressbücher sind jetzt online einsehbar und recherchierbar unter:

Hannoversche Adressbücher. Digitale Bibliothek der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek

Von 1798 bis 2004 erschien nahezu jährlich das Adressbuch der Stadt Hannover. Über mehr als zwei Jahrhunderte verzeichnete es Personen und Straßen der Stadt, gab Hilfe bei der Suche nach Handwerkern, Firmen und Behörden. Die enthalte­nen Karten, Theaterpläne und Berichte bieten heute spannende Einblicke in die Ge­schichte und das kulturelle Leben Hannovers.

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Vortrag: Arne Jacobsen in Hannover – Das Glasfoyer in Herrenhausen als bauliches Zeugnis einer großen Planung

Das Stadtarchiv Hannover lädt im Rahmen des Projekt „ArchitekturZeit 2017“, in welchem Museen, Kunstvereine, Galerien und Verbände aus Niedersachsen und Bremen auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zu historischen und aktuellen Fragen der Architektur anbieten, ein zum Vortrag:

Arne Jacobsen in Hannover –
Das Glasfoyer in Herrenhausen als bauliches Zeugnis einer großen Planung

Referentin: Dr. Ing. Birte Rogacki-Thiemann

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Zeitzeugengespräch zur Städtepartnerschaft mit Leipzig

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, am 28. Juni 2017 bereits sein 12 öffentliches Interview. Thema ist diesmal

Leipzig und Hannover vor 30 Jahren – eine unmögliche Städtepartnerschaft

Wie konnte es geschehen, dass 1987, zwei Jahre vor dem Mauerfall, eine Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Hannover begann? Wurde etwas Unmögliches möglich? Wer bahnte die Kontakte an, wer pflegte sie? Was hieß es, mit Partnern aus der DDR zu verhandeln, die selbstverständlich mit der Stasi in Verbindung standen? Wie ging man in Hannover mit Gruppen aus Leipzig um, von den man wusste, dass die Auswahl nach SED-Linientreue erfolgte?

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