Es hat sich in Hannover herumgesprochen. Die Zeitzeugengespräche des Freundeskreises sind eine vorzügliche Möglichkeit, sich über die jüngste Geschichte Hannovers zu informieren. Mehr als 80 Personen aller Altersgruppen waren gekommen, als Uta Boockhoff-Gries aus ihrer 14-jährigen Amtszeit als hannoversche Stadtbaurätin berichtete.
Aber es ging im Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden, Prof. Carl-Hans Hauptmeyer,  keineswegs nur um den vehementen Wandel Hannovers vor und nach der EXPO 2000, sondern auch um die frühen 1970er Jahre, als Frau Boockhoff-Gries im Team von Rudolf Hillebrecht als mit vielen Gestaltungsfreiräumen ausgestattete Mitarbeiterin startete.
Über Hillebrechts „Wunder von Hannover“ hatte der SPIEGEL geschrieben. Wie aber sollte mit den euphorisch geplanten Hochhauskomplexen um die City umgegangen, wie konnte der Weg zur „sozialen Stadt“ beschritten werden? Differenziert berichtete Frau Boockhoff-Gries über Herausforderungen und Lösungen.
Außerdem hatte sie eine Bilderserie zur Veränderung der Stadt mitgebracht. Kurzum eine breiter Überblick über 40 bewegende Jahre hannoverscher Stadtbaugeschichte, und die Besucher waren sich einig: wir können stolz auf unsere Stadt sein!