In Kooperation mit dem Stadtarchiv Hannover zeigt die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU) vom 2. bis 28. Juni 2017 im Bürgersaal des neuen Rathaus Hannover die Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“.

Staatliche Kontrolle und Unterdrückung wurden in der SED-Diktatur der DDR wesentlich geprägt vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Das jahrzehntelange Handeln und Wirken des MfS – der Stasi – wird in der vom BStU konzipierten eindrucksvollen Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ präsentiert. Die allgemeine Darstellung wird um ein hannoversches Regionalmodul ergänzt, welches deutlich macht, dass der Wirkungskreis der Stasi bis in die niedersächsische Landeshauptstadt reichte. Im Regionalmodul werden auch Materialien des Stadtarchivs und des Historischen Museums Hannover zu sehen sein.

Das Stadtarchiv Hannover als Kooperationspartner des BStU möchte Sie herzlich einladen, die Ausstellung im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu besuchen.

Öffentliche Veranstaltungen zur Ausstellung

01.06.2016, 19 Uhr, Hodlersaal

  • Eröffnung der Ausstellung durch den Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen, Roland Jahn
  • Gespräch zwischen Roland Jahn und Dr. Silke Lesemann, MdL und Vorsitzende der Stasi-Enquetekommission des niedersächsischen Landtags

27.06.2017, 18 Uhr, Mosaiksaal

Vortrag von Prof. Dr. Daniela Münkel, BStU, über „Kampagnen, Spione, geheime Kanäle. Die Stasi und Willy Brandt“

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im Infoflyer und auf der Webseite des Stadtarchivs.