Das Stadtarchiv Hannover und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek haben in den vergangenen Jahren die hannoverschen Adressbücher als wichtige historische Quelle bis in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert. Die bereits digitalisierten Adressbücher sind jetzt online einsehbar und recherchierbar unter:

Hannoversche Adressbücher. Digitale Bibliothek der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek

Von 1798 bis 2004 erschien nahezu jährlich das Adressbuch der Stadt Hannover. Über mehr als zwei Jahrhunderte verzeichnete es Personen und Straßen der Stadt, gab Hilfe bei der Suche nach Handwerkern, Firmen und Behörden. Die enthalte­nen Karten, Theaterpläne und Berichte bieten heute spannende Einblicke in die Ge­schichte und das kulturelle Leben Hannovers.

Diese wichtige historische Quelle haben das Stadtarchiv Hannover und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in den vergangenen Jahren bis in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert. Das Projekt wurde von der VGH-Stiftung gefördert.

Die Digitalisierung der Adressbücher geht einher mit dem Gedanken des Bestandsschutzes des Originals. Aufgrund des säurehaltigen und teil­weise stark geschädigten Papiers seit den 1850er Jahren ermöglicht das digitale Angebot eine bestand­schonende Recherche und sichert die Informatio­nen für die Zukunft. Weitere Hilfs­mittel für die regionale historische Recherche bestehen in der Niedersächsischen Biographie, der Datenbank Niedersächsischer Personen und den Digitalen Sammlungen Bibliothek.

Öffentlich zugänglich ist der Bestand bis 1943, der auch über den Katalog der Bibliothek recher­chierbar ist. Zum jetzi­gen Zeitpunkt sind noch nicht alle Bände bis 1943 freigeschaltet. Die Einsichtnahme in die noch nicht eigestellten digitalen Adressbücher ist weiterhin im Stadtarchiv möglich.