Freundeskreis Stadtarchiv Hannover

Bewahren - Erforschen - Vergegenwärtigen

Author: nairolf (page 1 of 3)

24. April 2019: Vorträge zur Redeckerschen Chronik

Am 24. April 2019  lädt der Freundeskreis Stadtarchiv Hannover e.V. im Anschluss an seine Mitgliederversammlung ab 19.30 Uhr zu zwei Vorträgen in das Stadtarchiv Hannover ein.  die gemeinsam eine zentrale Quelle unseres Stadtarchivs vorstellen:

Prof. Dr. Gerhard Schneider und Michael Schormann M.A.
Die Redeckersche Chronik.
Die Handschrift – die Abbildungen – ihre Bedeutung für die Geschichte der Stadt Hannover

Wegen ihres besonderen Werts ist diese illustrierte Handschrift inzwischen digitalisiert. Nun wird sie transkribiert und kommentiert. Sie kann dann von jedem vom heimischen Computer aus studiert werden. An diesem Projekt beteiligte sich auch der Freundeskreis.

Die Veranstaltung findet statt

am 24. April 2019, Mittwoch,
um 19.30 Uhr,

im Stadtarchiv Hannover
Am Bokemahle 14-16
31071 Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Ausstellung „Ein Organigramm der Hanse“ im Stadtarchiv Hannover

Im Rahmen der bundesweiten Reihe „Hanse Heroes: Alte Städte neu entdeckt“ zeigt das Stadtarchiv Hannover noch bis zum 28. Februar 2019 die Ausstellung „Ein Organigramm der Hanse“.

Über die historische Rolle Hannovers als Binnenstadt der Hanse ist nur wenig bekannt. Die Ausstellung zeigt ein zentrales Stück aus der Stadtschreiberei, das sich mit den Aufgaben und Kompetenzen innerhalb der Organisationsstruktur der Hanse auseinandersetzte. Hannover war mit weiteren kleinen Städten einem Quartier zugeordnet, dessen Hauptstadt Braunschweig war. Alle Informationen aus Lübeck, wie z.B. die Ladungen zu den Hansetagen, wurden über Braunschweig kommuniziert. Daneben gab es einen regen Austausch zwischen den Städten sowohl über politische und wirtschaftliche Fragen als auch über die finanziellen Belastungen der Hanse. Die Ausstellung zeigt die originäre interessante Quelle und thematisiert die Überlieferung des Stadtarchivs.

Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Stadtarchivs besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Eine Führung durch die verlängerte Ausstellung findet am Montag, den 11. Februar 2019 um 17:00 Uhr im Stadtarchiv Hannover statt.

Um Anmeldung für die Führung wird gebeten. Für Gruppen kann ein Sondertermin vereinbart werden.

Tel. 0511 / 168 – 42173
E-Mail:  stadtarchiv@hannover-stadt.de

Vorträge zum mittelalterlichen Ablasswesen im Stadtarchiv Hannover

Der Ablass ist eine seelsorgerische Erfindung mittelalterlicher Bischöfe. Er half den Gläubigen, unter der Last notwendiger Genugtuung für die eigene Sündhaftigkeit nicht zusammenzubrechen.  Das Konzept war ein durchschlagender Erfolg, unzählige Urkunden in europäischen Archiven zeugen davon.

Zwischen seelsorgerischer Verantwortung und plakativer Vereinfachung.
Eine kurze Einführung in die mittelalterliche Ablasspraxis
Referent: Dr. Axel Ehlers

Vorstellung einer Ablass-Urkunde für die hannoversche Marktkirche aus dem Jahr 1319
Referentin: Dr. Cornelia Regin, Leiterin Stadtarchiv Hannover

 

Die Vorträge finden statt

am 28. Februar 2018, Mittwoch,
um 19:30 Uhr,
im Stadtarchiv Hannover, Am Bokemahle 14-16.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Buchvorstellung: „Der Architekt und Stadtplaner Rudolf Hillebrecht“

Ralf Dorn
Der Architekt und Stadtplaner Rudolf Hillebrecht
Kontinuitäten und Brüche in der deutschen Planungsgeschichte im 20. Jahrhundert
Herausgegeben von Dr. Cornelia Regin im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover

Rudolf Hillebrecht (1910–1999) gehörte zu den einflussreichsten Stadtplanern der Nachkriegszeit. Als Stadtbaurat verantwortete er den Wieder-aufbau von Hannover bis ins Jahr 1975. Seine Aufbauplanung erregte als „Wunder von Hannover“ überregionale Aufmerksamkeit.

Das Buch setzt sich mit Leben und Werk Rudolf Hillebrechts kritisch auseinander.  Dargestellt werden seine Studienzeit in der Weimarer Republik, seine frühe Tätigkeit im  Büro des Hamburger Architekten Konstanty Gutschow in der Zeit des Nationalsozialismus sowie sein Wirken in der Bundesrepublik. Es entsteht das facettenreiche Bild einer  einflussreichen Persönlichkeit, die die Geschichte der Stadtplanung in Deutschland mit  allen ihren Licht- und Schattenseiten maßgeblich prägte.

Es diskutieren:
PD Dr. Ralf Dorn, Prof. i.V., Mainz, Uwe Bodemann, Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover, und PD Dr. Olaf Gisbertz, Prof. i.V., Dortmund

Vortragsreihe zum Reformationsjubiläum

Vortragsreihe zum Reformationsjubiläum in Kooperation von Stadtarchiv Hannover und Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (Vortragsreihe zum Reformationsjubiläum)

Di 21.11.2017 um 19.30 Uhr findet das  Zeitzeugengespräch im Hodlersaal, Neues Rathaus

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer und Rainer Künnecke:
1533 – Reformation und Revolte in Hannover

 

Mi 22.11.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG| Ort: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer:
Die Welt, die Reformation und Hannover. Ein historischer Überblick

 

Do 30.11.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG| Ort: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Prof. Dr. Michael Rothmann:
Zwischen Himmel und Hölle: Vorstellungen vom Fegefeuer im Mittelalter

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Vortrag: Geheim! Macht und Ohnmacht der Archive in der demokratischen Gesellschaft

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“

Geheim!
Macht und Ohnmacht der Archive in der demokratischen Gesellschaft
Referent: Dr. Clemens Rehm

Mittwoch, 8. November, 18.00 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover, Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover, in Kooperation mit der VolkswagenStiftung und dem Stadtarchiv Hannover

Eintritt frei

Demokratische Gesellschaften wie die Bundesrepublik Deutschland beruhen auf den Verfassungsprinzipien des Rechtsstaats und der Demokratie. Die Verwirklichung beider Prinzipien kann nur gelingen, wenn für öffentliches Handeln grundsätzlich Transparenz besteht. Diese Transparenz wird in demokratischen Gesellschaften u.a. anhand von archivierten Unterlagen in öffentlichen Archiven hergestellt. Diese Aufgabe der gesetzlich legitimierten und kontrollierten Durchbrechung des Geheimen zur Schaffung des gesellschaftlichen Gedächtnisses begründet die Systemrelevanz der Archive. Doch immer wieder wird dem Amtsgeheimnis gegenüber der Transparenz Vorrang gegeben. Die noch nicht entschiedene Debatte um die Grenzen des Geheimen wurde zuletzt 2017 bei der Novellierung des Bundesarchivgesetzes öffentlich geführt. Es geht um nichts weniger als die Macht und Ohnmacht der Archive, in der demokratischen Gesellschaft Transparenz zu ermöglichen.

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Zeitzeugengespräch: 1533 – Reformation und Revolte in Hannover

Am Dienstag, 21. November 2017, 19:30 Uhr führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer wieder ein öffentliches Interview im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises des Stadtarchivs Hannover. Das Zeitzeugengespräch bildet gleichzeitig den Start des Begleitprogramms zur ab 22. November stattfindenden Reformationsausstellung im Stadtarchiv Hannover. Das Thema ist diesmal:

1533 – Reformation und Revolte in Hannover

1533: seit einem Jahrzehnt hatte sich die Lehre des Martin Luther in Hannover verbreitet. Nicht nur kirchliche Reformation wurde gefordert, sondern immer öfter mehr Mitbestimmung der Bürger in allen städtischen Angelegenheiten. Ein Bürgerschwur auf dem Marktplatz bekräftigte dies. Das hatte Hannover noch nie erlebt: die städtische Bürgerschaft stellte sich gegen den herrschenden Rat und vertrieb ihn schließlich aus der Stadt!

Erstmalig hat Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer einen echten Zeitzeugen aus einer vergangenen Epoche zu Gast, nämlich den ersten Bürgermeister nach Vertreibung des alten Patriziats, Anton von Berckhusen. Er steht Rede und Antwort zu den aufregenden Ereignissen des Jahres 1533, die zu schweren Ausein-andersetzungen mit dem Herzog von Calenberg führten und die Stadt viel Geld kosteten. Die Reformation aber siegte, und Hannover blieb eine wirtschaftlich erfolgreiche Stadt.

Rainer Künnecke (www.zeitspruenge.info), der wohl bedeutendste Darsteller historischer Persönlichkeiten in Hannover (z.B. Gottfried Wilhelm Leibniz), taucht ein in die Rolle des Anton von Berckhusen. Bleibt die Frage, ob sich der Bürgermeister von einst wohl auf dem Bild des Bürgerschwurs im Hodlersaal wiederfindet?

Die Veranstaltung findet statt

am 21. November 2017, Dienstag,
um 19:30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Foto- und Archivausstellung zu Bristol und Hannover

Anlässlich des siebzigjährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Bristol und Hannover werden vom 3. bis 17. November 2017 im Neuen Rathaus, Bürgersaal,  die beiden Ausstellungen „Archivausstellung 70 Jahre Bristol – Hannover“ und „Bristol – Fotografien einer aufregenden Stadt“ gezeigt. Die Archivausstellung entstand in Zusammenarbeit des Stadtarchivs Hannover mit den Bristol Archives sowie mit freundlicher Unterstützung des Historischen Museums Hannover. Die Fotoausstellung beruht auf einem Studienprojekt des hannoverschen Fotografen Prof. Rolf Nobel.

Flyer zur Foto- und Archivausstellung zur 70jähriogen Städtepartnerschaft zwischen Bristol und HannoverBristol Hannover 2017

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Tagung: Stadt und Sport in historischer Perspektive

Seit dem späten 19. Jahrhundert ist Sport ein zentraler Bestandteil städtischer Politik. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Jugend- und Gesundheitspflege, trägt aber auch zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt bei und ist zugleich ein wesentlicher Faktor des Stadt- marketings. Sportstätten sind Teil der städtischen Infrastruktur und prägen weithin sichtbar das Bild einer Stadt. Wie sich der Sport in verschiedenen Städten inner- und außerhalb Deutschlands im 20. Jahrhundert entwickelt hat und welche Rolle dabei die kommunalen Verwaltungen gespielt haben, soll auf der Tagung vergleichend beleuchtet werden.

Zudem diskutiert ein prominent besetztes Podium am Abend des 10. November die gegenwärtigen Bezüge zwischen Stadt und Sport in Hannover.

Veranstalter:
Stadtarchiv Hannover, Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte e. V.

Datum: 10.–11. November 2017
Ort: Neues Rathaus Hannover, Mosaiksaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Tagungsprogramm: Stadt und Sport in historischer Perspektive (Flyer)

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis spätestens zum 1. November 2017 wird freundlichst gebeten:
Stadtarchiv Hannover
Tel.: 0511/168-42173
E-Mail: stadtarchiv@hannover-stadt.de

Tagungsankündigung auf der Webseite des Stadtarchivs Hannover

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Veranstaltungsreihe „Bunt-Wild-Frei? Hannover und die 1970er Jahre“

Die bewegten 1970er Jahre haben das Stadtbild, das Image und die politische Kultur Hannovers stark verändert und bis heute geprägt. Die Veranstaltungsreihe schaut auf einzelne Phänomene und Ereigniszusammenhänge dieser Zeit und bietet damit eine umfassende Betrachtung der Bedeutung dieses Jahrzehnts für die Geschichte Hannovers. Dabei wird der Blick häufig auch auf die 1960er und 1980er Jahre gerichtet, um langfristigere Entwicklungen erfassen zu können.

Präsentiert wird die Veranstaltungsreihe in Kooperation von Stadtarchiv Hannover, Historisches Museum Hannover, Jazz Club Hannover, Museum August Kestner, Lavesstiftung.

Programm der Veranstaltungsreihe „Bunt-Wild-Frei? Hannover und die 1970er Jahre“

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auch unter: Ankündigung der Veranstaltungsreihe auf hannover.de

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