Freundeskreis Stadtarchiv Hannover

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Hannover und sein Bürger im Zeitzeugengespräch

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Vorsitzender des Freundeskreises, zum Thema

Hannover und sein Bürger

ein öffentliches Interview mit dem ehemaligen Geschäftsführer der Bau- und Wohnungsfirma Gundlach, Prof. Dr. Peter Hansen, der von 1972 bis 2002 das Unternehmen leitete. „Der Mäzen“ oder „Roter Bohémien mit ehrgeizigen Plänen“ lauten zwei der Titel, mit denen die überregionale Presse über Prof. Dr. Peter Hansen berichtete. Oder: „Bemühen eines Wohnungsunternehmens um soziale und kulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit“ war vor 15 Jahren das Thema eines der vielen Vorträge Hansens. Wenn wir heute über „bürgerschaftliches Engagement“, „Neue Bürgergesellschaft“ oder „Civil Society“ sprechen: Peter Hansen lebt diese Begriffe, hier in Hannover, und zwar seit über vier Jahrzehnten. Hannover und seine Bürger  treffender kann dieses Zeitzeugengespräch nicht überschrieben sein.

Die Veranstaltung findet statt

am 4. November 2015, Mittwoch,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Für die Menschen – und für die Tiere!

Erneut kamen über 100 Besucher in den Hodlersaal des Neuen Rathauses: diesmal zum Zeitzeugengespräch, das Prof. Hauptmeyer mit Prof. Dr. Lothar Dittrich führte, der 1972 bis 1993 den hannoverschen Zoo leitete. Anschaulich und beispielsreich berichtete Lothar Dittrich von seiner ersten beruflichen Station im Zoo zu Leipzig, der Flucht 1961 und dem beruflichen Neubeginn als wohl einziger promovierter Tierpfleger Deutschlands in der international tätigen Tierhandlung Ruhe in Alfeld. Diese betrieb damals den hannoverschen Zoo. Als Direktor des mittlerweile von der Stadt in Eigenregie übernommenen Zoos stand Dittrich ab 1972 für das Konzept der offenen, weiten Zoolandschaft, die den Besuchern Beobachtungen ermöglichte, die den natürlichen Lebensräumen der Tiere nahe kam.

Der neu gegründete Verein der Zoofreund wuchs rasch auf über 3000 Mitglieder, und generationenübergreifende „Legende“ bleibt die ungemein beliebte Streichelwiese. Doch verschlechterten sich die Chancen für ein solches Zookonzept, so dass es nach Dittrichs Ausscheiden dem „Eventzoo“ wich. Umso eindrücklicher bleibt, welche Fülle von Publikation Prof. Dittrich seither zur Geschichte des Zoos, zum Verhältnis der Kunst zu Tieren und zur Zoologie an sich vorgelegt hat.

Die Gäste diese nunmehr siebten Zeitzeugengesprächs, darunter viele Mitarbeiter und Freunde des Zoos, erlebten einmal mehr einen höchst informativen und zugleich unterhaltsamen Abend.

Hannover und sein Zoo im Zeitzeugengespräch

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Vorsitzender des Freundeskreises, zum Thema

Hannover und sein Zoo

ein öffentliches Interview mit dem ehemaligen  Direktor des Zoo Hannover, Prof. Dr. Lothar Dittrich, der von 1972 bis 1993 den hannoverschen Zoo leitete. 150 Jahre ist unser hannoverscher Zoo jetzt alt. Er gehört zu den frühesten Zoologischen Gärten Deutschlands und verdankt seine Entstehung tatkräftigem bürgerlichem Engagement. Der beste Kenner der Geschichte des hannoverschen Zoos ist Prof. Dr. Lothar Dittrich, Direktor  in den Jahren 1972 bis 1993. Wir dürfen uns auf anschauliche Schilderungen der Zoogeschichte nicht nur dieser Jahre freuen.

Die Veranstaltung findet statt

am 22. Juni 2015, Montag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

28. Mai: Vortrag zur Archivierung elektronischer Unterlagen

Dr. Uwe Heckert spricht zum Thema

„Gesellschaft ohne Gedächtnis? Herausforderungen bei der Archivierung elektronischer Unterlagen.“

Der Einzug der Computer in die Verwaltung hat seit den 1980er Jahren massenhaft Daten in elektronischer Form entstehen lassen. Nach und nach kommen diese Daten jetzt in den Archiven an. Eine riesige Herausforderung: Was, wenn die alten Programmen nicht mehr vorhanden sind, mit denen die Daten entstanden? Lassen sich heute noch die alten Speichermedien, z.B. Disketten, auslesen? – Es ist Aufgabe der Archive zu verhindern, dass die vergangenen rund 40 Jahre als Zeitalter mit einer nur sehr lückenhaften Überlieferung in die Geschichte eingehen. DIMAG, das digitale Magazin, soll helfen, digitale Daten in Niedersachsen dauerhaft aufzubewahren und zugänglich zu machen.

Der Referent Dr. Uwe Heckert stammt aus Hannover. Er studierte Geschichte in Bielefeld und Archivwissenschaften in Potsdam. Nach verschiedenen wissenschaftlichen Berufsstationen ist er seit 2009 Abteilungsleiter Stadtgeschichte, Museum und Archiv bei der Stadt Waiblingen.

Die Veranstaltung findet statt

am 28. Mai 2015, Donnerstag,
um 19.30 Uhr,
im Stadtarchiv Hannover, Am Bokemahle 14-16.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Kein Geheimtipp mehr!

Es hat sich in Hannover herumgesprochen. Die Zeitzeugengespräche des Freundeskreises sind eine vorzügliche Möglichkeit, sich über die jüngste Geschichte Hannovers zu informieren. Mehr als 80 Personen aller Altersgruppen waren gekommen, als Uta Boockhoff-Gries aus ihrer 14-jährigen Amtszeit als hannoversche Stadtbaurätin berichtete.
Aber es ging im Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden, Prof. Carl-Hans Hauptmeyer,  keineswegs nur um den vehementen Wandel Hannovers vor und nach der EXPO 2000, sondern auch um die frühen 1970er Jahre, als Frau Boockhoff-Gries im Team von Rudolf Hillebrecht als mit vielen Gestaltungsfreiräumen ausgestattete Mitarbeiterin startete.
Über Hillebrechts „Wunder von Hannover“ hatte der SPIEGEL geschrieben. Wie aber sollte mit den euphorisch geplanten Hochhauskomplexen um die City umgegangen, wie konnte der Weg zur „sozialen Stadt“ beschritten werden? Differenziert berichtete Frau Boockhoff-Gries über Herausforderungen und Lösungen.
Außerdem hatte sie eine Bilderserie zur Veränderung der Stadt mitgebracht. Kurzum eine breiter Überblick über 40 bewegende Jahre hannoverscher Stadtbaugeschichte, und die Besucher waren sich einig: wir können stolz auf unsere Stadt sein!

Zeitzeugengespräch mit Stadtbaurätin

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Vorsitzender des Freundeskreises, zum Thema

Vier Jahrzehnte Stadtentwicklung

ein öffentliches Interview mit der langjährigen Stadtbaurätin in Hannover,  Uta Boockhoff-Gries.

Die Veranstaltung findet statt

am 20. April 2015, Montag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Hannovers vorzügliches Image

Vorurteile können nur durch Informationen ausgeräumt werden. Vanessa Erstmann, M.A., Mitglied des Freundeskreises, stellte eindrucksvoll fest, dass Hannover zwar lange ein Problem mit dem Image gehabt habe, die Stadt aber weitaus besser als ihr Ruf war und ist. Mehr als 80 Besucher drängten sich am Montagabend, 2. Februar 2015, im Lesesaal des Stadtarchivs, als Vanessa Erstmann von den Recherchen ihrer alsbald abzuschließenden Dissertation berichtete. Bis in die 1950er Jahr hinein galt Hannover durchaus als modern, als Stadt im Grünen oder Stadt des Sports. Bekannt waren die international aktiven Firmen wie Hanomag, Continental oder Bahlsen.

Die Referentin Vanessa Erstmann (links) wird von Dr. Cornelia Regin (Stadtarchivleiterin) und Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer (Vorsitzender des Freundeskreises) vorgestellt.

Die Referentin Vanessa Erstmann (links) wird von Dr. Cornelia Regin (Stadtarchivleiterin) und Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer (Vorsitzender des Freundeskreises) vorgestellt.

Langfristig gelang es jedoch nicht, mit dem ungemein breiten Kulturangebot der Stadt, mit der vorzüglichen Verkehrslage, den weltgrößten Messen und den weiterhin erfolgreichen Unternehmen zu punkten. Stereotype über die bedächtigen Städter setzten sich fest. Die Hannoveraner selbst taten sich z.B. schwer mit der innovativen Straßenkunst in den 1970er Jahren. Und dass ausgerechnet Hannover die EXPO 2000 ausrichtete, mochte insbesondere in Süddeutschland nicht goutiert werden.

Jüngst aber weisen alle Zeichen nach oben für Hannovers Spezialität: der Charme, keine Weltmetropole, aber eine ungemein hochwertige Stadt zu sein, die keine Vergleiche (mehr) zu scheuen braucht.

Erfolgreich weitermachen: Mitgliederversammlung des Freundeskreises

Noch frisch in Erinnerung war das faszinierende Interview vom 26. Januar 2015, das Prof. Hans-Peter Lehmann dem Vorsitzenden, Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, gab. Im Hodlersaal des Neuen Rathauses mussten alle verfügbaren Stühle herangeschafft werden. Lehmann, ein weltweit bekannter Wagner-Fachmann, berichtete geschichtenreich aus seinem faszinierenden Künstlerleben und seiner Liebe zu Theaterstadt Hannover.

Beratung über die Zukunft: einzelne Mitglieder des Freundeskreis bei der Jahresversammlung 2015.

Die vom Freundeskreis seit 2013 organisierten Zeitzeugengespräche haben sich mittlerweile als voller Erfolg entpuppt. Darin war sich die Mitgliederversammlung des Freundeskreises am 2. Februar 2015 einig. Noch in diesem Jahr werden drei weitere Interviews stattfinden. Ein Forschungsprojekt über den hannoverschen Stadtdirektor Heinrich Tramm konnte 2014 begonnen werden. Fortgeführt wird die vom langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Günther Kokkelink eingerichtet Hannoversche-Bau-Sammlung, und für 2015 ist die Publikation eines noch von Prof. Kokkelink konzipierten Bandes über vier hannoversche Baumeister geplant. Neben weiteren Begleitaufgaben zum Nutzen des Stadtarchivs will der Freundeskreis speziell über den zukünftigen Umgang mit digitalisierten Quellen informieren. Dazu wird im Mai eine eigene Fachveranstaltung angeboten.

Einzige Sorge, die der Freundeskreis zur Zeit hat: das Stadtarchiv benötigt dringendst zusätzliche Magazinräume.

Archivleiterin Dr. Cornelia Regin (links) berichtet aus ihrer Tätigkeit, Dr. Klaus Mlynek (Mitte), ihr „Vorvorgänger“ im Amt und Schriftführer des Freundeskreises protokolliert eifrig.

Archivleiterin Dr. Cornelia Regin (links) berichtet aus ihrer Tätigkeit, Dr. Klaus Mlynek (Mitte), ihr „Vorvorgänger“ im Amt und Schriftführer des Freundeskreises protokolliert eifrig.

Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen Opernintendanten Hans-Peter Lehmann

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Vorsitzender des Freundeskreises, zum Thema

Hannover und seine Oper

Hans-Peter Lehmannein öffentliches Interview mit Prof. Hans-Peter Lehmann, dem ehemaligen Intendanten der Niedersächsischen Staatsoper (1980 bis 2001). Prof. Hans-Peter Lehmann prägte eine ganze Opernära in unserer Landeshauptstadt, und Richard Wagner stand immer wieder im Mittelpunkt. Bis heute engagiert sich Hans Peter Lehmann breit im Musik- und Kulturleben. Er ist geradezu DER Zeitzeuge für die intensive kulturelle Vielfalt der von ihm so sehr geschätzten Stadt Hannover.

Die Veranstaltung findet statt

am 26. Januar 2015, Montag,
um 19.30 Uhr,
im Gobelinsaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Vor 125 Jahren unter einem Dach: Das Stadtarchiv und das Museum August Kestner

Am Ende des 19. Jahrhunderts platzte das Stadtarchiv Hannover aus allen Nähten. Hannover war eine „Boomtown“. Gut, dass mit dem Neubau des Kestner-Museums Platz geschaffen werden konnte, auch für die wichtigsten Akten des Stadtarchivs. Grund genug, für den Freundeskreis des Stadtarchivs in der Museum-August-Kestner-Jubiläumswoche eine Abendveranstaltung anzubieten:

„Vor 125 Jahren unter einem Dach. Das Stadtarchiv und das Museum August Kestner“,
Donnerstag, 13. November 2014 , 18 Uhr, Museum August Kestner.

Prof. Carl-Hans Hauptmeyer, Dr. Ines Katenhusen. Dr. Klaus Mlynek und Prof. Hans Otte, vier Fachleute für hannoversche Geschichte, stellen zentrale Quellen aus dem Stadtarchiv vor.

Keine Sorge, Archiv ist gar nicht langweilig, es ist das Gedächtnis der Stadt und immer spannend: interessante Fälle werden ausgewählt. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend zur stadthannoverschen Geschichte.

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