Freundeskreis Stadtarchiv Hannover

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Category: Veranstaltung des Freundeskreises (page 1 of 2)

Zeitzeugengespräch zur Städtepartnerschaft mit Leipzig

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, am 28. Juni 2017 bereits sein 12 öffentliches Interview. Thema ist diesmal

Leipzig und Hannover vor 30 Jahren – eine unmögliche Städtepartnerschaft

Wie konnte es geschehen, dass 1987, zwei Jahre vor dem Mauerfall, eine Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Hannover begann? Wurde etwas Unmögliches möglich? Wer bahnte die Kontakte an, wer pflegte sie? Was hieß es, mit Partnern aus der DDR zu verhandeln, die selbstverständlich mit der Stasi in Verbindung standen? Wie ging man in Hannover mit Gruppen aus Leipzig um, von den man wusste, dass die Auswahl nach SED-Linientreue erfolgte?

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„Beim Papst beschäftigt!“

Viele hannoversche Unternehmen zeichneten sich in den 1950er bis 1990er Jahren durch eine hohe Mitarbeiterbindung aus. Gerade in der Lebensmittelindustrie, so Reinhard Petter augenzwinkernd, herrschte ein Betriebstreue, als sei man „beim Papst beschäftigt“. Petter selbst brachte es bei der hannoverschen Schokoladenfabrik Sprengel vom Facharbeiter bis zum Betriebsleiter der Produktionsstätten in Berlin und Hannover. Ungemein anschaulich berichtete er den mehr als 50 Gästen des Zeitzeugengesprächs im Neuen Rathaus vom Betriebsalltag und den zahlreichen Veränderungen in der Branche.

Kristina Huttenlocher ergänzte mit großem Fachwissen die allgemeinen Tendenzen der Nahrungsmittelindustrie, nicht nur in Hannover. Mit ihren Publikationen über die hannoverschen Firmen Appel und Sprengel ist sie die derzeit wohl beste Kennerin der hiesigen Industriegeschichte. Viele Assoziationen aus den eigenen Tätigkeiten kamen im fachkundigen Publikum auf, das es keinesfalls bereute, an diesem regnerischen Herbstabend in den Hodlersaal gekommen zu sein. Und für die jüngeren Zuhörerinnen und Zuhörer war der Abend ein praktisches Lehrstück über Veränderungen in der Arbeitswelt der jüngsten Zeit.

Als Prof. Hauptmeyer seine Gäste des Zeitzeugengespräches verabschiedete, konnte er sogar noch verkünden, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im WM-Qualifikationspiel, das im wenige hundert Meter entfernten „Niedersachsenstadion“ stattfand, mit 2:0 gegen Nordirland führe.

Zeitzeugengespräch zur hannoverschen Industriegeschichte 1950-1990

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, ein öffentliches Interview zum Thema

„Meine Firma!“ Sprengel – und andere Beispiele hannoverscher Industriegeschichte aus den 1950er bis 1990er Jahren.

kristina-huttenlocher

Kristina Huttenlocher

Reinhard Petter

Reinhard Petter

Prof. Hauptmeyer begrüßt diesmal zwei Gäste. Vier Jahrzehnte lang war Reinhard Petter in der Nahrungsmittelbranche tätig und durchlief dabei alle beruflichen Stufen bis in die Chefetage. Identifikation mit dem Unternehmen war für ihn, wie für viele andere Menschen, die langjährig „ihrer Firma“ die Treue hielten, selbstverständlich. Kristina Huttenlocher ist dank jüngerer Buchpublikationen die wohl beste Kennerin der Geschichte der Lebensmittelbranche in Hannover. Was war das Besondere der hannoverschen Industriegeschichte der 1950er bis 1990er Jahre? Was zeichnete speziell die Lebensmittelbranche aus? Was bedeutete es, wenn eine etablierte Firma wie Sprengel in neue Unternehmerhände kam? Wie sind die Verhältnisse jener Zeit in die hannoversche Unternehmensgeschichte einzuordnen?

Die Veranstaltung findet statt

am 11. Oktober 2016, Dienstag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Zeitzeugengespräch über politisches Gestalten

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Mitglied des Freundeskreises, zum Thema

Politisches Gestalten aus Erleben und Engagement

ein öffentliches Interview mit Dr. Wolfgang Scheel, langjähriger hannoverscher Bürgermeister und von 1981 bis 2009 Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e. V. Christlich-jüdische Zusammenarbeit, politische Bildung, Engagement in der Kulturpolitik und die Bereitschaft, die Landeshauptstadt Hannover viele Jahre als Bürgermeister zu repräsentieren, hierfür stand Dr. Wolfgang Scheel in den letzten drei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts. Zugleich ist er ein Beispiel dafür, dass politische Gestaltung auch dann erfolgreich sein kann, wenn nicht die politische Mehrheitsmeinung vertreten wird. Erneut habe ich einen Zeitzeugen zu Gast, der Hannover aktiv mitgeprägt hat.

Die Veranstaltung findet statt

am 10 März 2016, Donnerstag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

1. Februar 2016: Vortrag über Juden, Katholiken, Reformierte

Einladung zum öffentlichen Vortrag:

Juden, Katholiken, Reformierte. Zur Toleranz in Hannover in der Frühen Neuzeit
Referent: Prof. Dr. Hans Otte

Hartnäckig hält sich in der Forschung die Aussage, die Altstadt von Hannover sei seit der Reformation bis zum Beginn des 19. Jahrhundert so radikal lutherisch gewesen, dass andere Religions- oder Konfessionsangehörige nicht geduldet wurden. Die Calenberger Neustadt habe dagegen einen  Hort der Toleranz dargestellt. Prof. Dr. Hans Otte, langjähriger Leiter des Landeskirchlichen Archivs in Hannover und Hochschullehrer für Kirchengeschichte in Göttingen, hat zu diesem Thema allerdings mancherlei Neuigkeiten zu berichten.

Die Veranstaltung findet statt

am 1. Februar 2016, Montag,
um 19:00 Uhr,
im Stadtarchiv Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Hannover und sein Bürger im Zeitzeugengespräch

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Vorsitzender des Freundeskreises, zum Thema

Hannover und sein Bürger

ein öffentliches Interview mit dem ehemaligen Geschäftsführer der Bau- und Wohnungsfirma Gundlach, Prof. Dr. Peter Hansen, der von 1972 bis 2002 das Unternehmen leitete. „Der Mäzen“ oder „Roter Bohémien mit ehrgeizigen Plänen“ lauten zwei der Titel, mit denen die überregionale Presse über Prof. Dr. Peter Hansen berichtete. Oder: „Bemühen eines Wohnungsunternehmens um soziale und kulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit“ war vor 15 Jahren das Thema eines der vielen Vorträge Hansens. Wenn wir heute über „bürgerschaftliches Engagement“, „Neue Bürgergesellschaft“ oder „Civil Society“ sprechen: Peter Hansen lebt diese Begriffe, hier in Hannover, und zwar seit über vier Jahrzehnten. Hannover und seine Bürger  treffender kann dieses Zeitzeugengespräch nicht überschrieben sein.

Die Veranstaltung findet statt

am 4. November 2015, Mittwoch,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Für die Menschen – und für die Tiere!

Erneut kamen über 100 Besucher in den Hodlersaal des Neuen Rathauses: diesmal zum Zeitzeugengespräch, das Prof. Hauptmeyer mit Prof. Dr. Lothar Dittrich führte, der 1972 bis 1993 den hannoverschen Zoo leitete. Anschaulich und beispielsreich berichtete Lothar Dittrich von seiner ersten beruflichen Station im Zoo zu Leipzig, der Flucht 1961 und dem beruflichen Neubeginn als wohl einziger promovierter Tierpfleger Deutschlands in der international tätigen Tierhandlung Ruhe in Alfeld. Diese betrieb damals den hannoverschen Zoo. Als Direktor des mittlerweile von der Stadt in Eigenregie übernommenen Zoos stand Dittrich ab 1972 für das Konzept der offenen, weiten Zoolandschaft, die den Besuchern Beobachtungen ermöglichte, die den natürlichen Lebensräumen der Tiere nahe kam.

Der neu gegründete Verein der Zoofreund wuchs rasch auf über 3000 Mitglieder, und generationenübergreifende „Legende“ bleibt die ungemein beliebte Streichelwiese. Doch verschlechterten sich die Chancen für ein solches Zookonzept, so dass es nach Dittrichs Ausscheiden dem „Eventzoo“ wich. Umso eindrücklicher bleibt, welche Fülle von Publikation Prof. Dittrich seither zur Geschichte des Zoos, zum Verhältnis der Kunst zu Tieren und zur Zoologie an sich vorgelegt hat.

Die Gäste diese nunmehr siebten Zeitzeugengesprächs, darunter viele Mitarbeiter und Freunde des Zoos, erlebten einmal mehr einen höchst informativen und zugleich unterhaltsamen Abend.

Hannover und sein Zoo im Zeitzeugengespräch

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Vorsitzender des Freundeskreises, zum Thema

Hannover und sein Zoo

ein öffentliches Interview mit dem ehemaligen  Direktor des Zoo Hannover, Prof. Dr. Lothar Dittrich, der von 1972 bis 1993 den hannoverschen Zoo leitete. 150 Jahre ist unser hannoverscher Zoo jetzt alt. Er gehört zu den frühesten Zoologischen Gärten Deutschlands und verdankt seine Entstehung tatkräftigem bürgerlichem Engagement. Der beste Kenner der Geschichte des hannoverschen Zoos ist Prof. Dr. Lothar Dittrich, Direktor  in den Jahren 1972 bis 1993. Wir dürfen uns auf anschauliche Schilderungen der Zoogeschichte nicht nur dieser Jahre freuen.

Die Veranstaltung findet statt

am 22. Juni 2015, Montag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

Kein Geheimtipp mehr!

Es hat sich in Hannover herumgesprochen. Die Zeitzeugengespräche des Freundeskreises sind eine vorzügliche Möglichkeit, sich über die jüngste Geschichte Hannovers zu informieren. Mehr als 80 Personen aller Altersgruppen waren gekommen, als Uta Boockhoff-Gries aus ihrer 14-jährigen Amtszeit als hannoversche Stadtbaurätin berichtete.
Aber es ging im Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden, Prof. Carl-Hans Hauptmeyer,  keineswegs nur um den vehementen Wandel Hannovers vor und nach der EXPO 2000, sondern auch um die frühen 1970er Jahre, als Frau Boockhoff-Gries im Team von Rudolf Hillebrecht als mit vielen Gestaltungsfreiräumen ausgestattete Mitarbeiterin startete.
Über Hillebrechts „Wunder von Hannover“ hatte der SPIEGEL geschrieben. Wie aber sollte mit den euphorisch geplanten Hochhauskomplexen um die City umgegangen, wie konnte der Weg zur „sozialen Stadt“ beschritten werden? Differenziert berichtete Frau Boockhoff-Gries über Herausforderungen und Lösungen.
Außerdem hatte sie eine Bilderserie zur Veränderung der Stadt mitgebracht. Kurzum eine breiter Überblick über 40 bewegende Jahre hannoverscher Stadtbaugeschichte, und die Besucher waren sich einig: wir können stolz auf unsere Stadt sein!

Zeitzeugengespräch mit Stadtbaurätin

Im Rahmen der Reihe “Gespräche mit Zeitzeugen” des Freundeskreises Stadtarchiv Hannover führt Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Vorsitzender des Freundeskreises, zum Thema

Vier Jahrzehnte Stadtentwicklung

ein öffentliches Interview mit der langjährigen Stadtbaurätin in Hannover,  Uta Boockhoff-Gries.

Die Veranstaltung findet statt

am 20. April 2015, Montag,
um 19.30 Uhr,
im Hodlersaal des Neuen Rathaus Hannover.

Der Eintritt ist frei!

Interessierte und Freunde des Stadtarchivs Hannover sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen!

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